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Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter zu finden
und zu halten, zählt zu den großen Herausforderungen
in der Hotellerie. Umso wichtiger ist daher, dass die Betriebe selbst
in der Ausbildung aktiv werden und den Nachwuchs nach Kräften
fördern. Mit dreißig Auszubildenden gehört das Aquamaris
zu den besonders engagierten Ausbildungsbetrieben.
Die Aquamaris Strandresidenz ist auf Rügen
eine der bevorzugten Adressen bei den Jungen und Mädchen, wenn
es um eine qualifizierte Ausbildung im Hotelbereich geht. Insgesamt
dreißig Auszubildende legen hier den Grundstein für ihren
Berufsweg. Drei Ausbildungsgänge werden in den gastgewerblichen
Berufen angeboten: Koch/Köchin, Restaurant-,Hotel-Fachmann/frau
und Hotel-Kaufmann/ frau.
Zwei Auszubildende im ersten Lehrjahr schildern
ihre Eindrücke und Erfahrungen: Susann Zeeck, 18 Jahre, Restaurantfachfrau,
und Matthias Schwindt, 18 Jahre, Koch.
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Strandgeflüster:Warum haben Sie sich
für einen Beruf im Hotel entschieden? Susann Zeeck:Weil
ich gerne mit Menschen zu tun haben wollte. Matthias Schwindt:
Ich wollte schon immer Koch werden. Strandgeflüster:
Warum für die Aquamaris Strandresidenz? Susann Zeeck:
Es ist eine große Anlage mit vielen Ausbildungsbereichen:
Dem Bistro, dem Steakhouse, dem Restaurant Strandperle,
der Pizzeria San Marco, dem Bierpub und der Disco Seelord.
So lernt man den à la carte-Service und die anderen Bereiche
gut kennen. Strandgeflüster:Welcher Teil der Ausbildung
hat Ihnen bisher am besten gefallen und warum? Matthias Schwindt:
In der Pizzeria San Marco das à la carte-Geschäft,
bei dem man überwiegend vor den Gästen arbeitet. Strandgeflüster:
Bitte schildern Sie unseren Lesern einen Tagesablauf. Matthias
Schwindt: Um 15 Uhr beginnen die Vorbereitungen für das
Abendgeschäft: Pizzateig anfertigen und portionieren, Saucen
kochen, Salate putzen und Dressings anfertigen. Von 16 bis 23 Uhr
ist à la carte-Service, anschließend wird gereinigt.
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Susann Zeeck: Im Bistro beginnt der Dienst
um 10 Uhr mit den Vorbereitungsarbeiten: Wäschetausch, Schränke
aufschließen, Terrassentische abwischen, Sonnenschirme aufbauen,
Kaffee- und Spülmaschine anschalten. Zu den Tagesarbeiten gehört,
die Gästehandtücher im Schwimmbad zu tauschen, Gäste
bedienen, Bier zapfen, Salate und Getränke anrichten, die verschiedensten
Cocktails und Milchshakes fertigen, Säfte pressen, Eis verkaufen,
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Bestecke polieren, Gläser und Geschirr spülen;
nach Bistroschließung aufräumen und sauber machen.
Strandgeflüster:Welche Pläne haben Sie für
die
Zeit nach der Ausbildung?
Susann Zeeck: Ich habe noch keine konkreten
Pläne
vielleicht eine Schulung zum Barkeeper.
Matthias Schwindt: Ich möchte in der Schweiz
arbeiten und später Ausbilder oder Küchenmeister
werden.
Strandgeflüster: Wie würden Sie die Arbeit im
Hotel mit wenigen Worten charakterisieren?
Susann Zeeck: Man kann eigentlich nur Gutes
sagen. Manchmal ist es aber nicht so einfach, dem
Gast alles recht zu machen.
Matthias Schwindt: Im Sommer Stress, aber das
Lächeln der Gäste ist es wert.
SANDDORNPARFAIT
Als Urlaubserinnerung zum Nachkochen zu Hause empfiehlt die
Aquamaris- Küchenchefin Heike Wollny das folgende Sanddorn-Rezept:
Zutaten: 6 Eigelb, 300 ml Sanddornsirup, 300 ml Sahne (für
8-10 Personen) Das Eigelb und 200 ml Sanddornsirup über
Wasserdampf aufschlagen. Anschließend die schaumige Masse
kalt rühren und die geschlagene Sahne unterheben. In kleine
oder große Formen füllen und für ca. 5 Std.
ins Gefrierfach geben. Dann die Form jeweils auf einen Teller
stürzen und mit dem restlichen Sanddornsirup und mit Tupfern
geschlagener Sahne anrichten. |
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